Bildungsprozesse in Fragilität und Vulnerabilität
Soziale Arbeit und Krisenphänomene, Berufspädagogik & Bildungsmanagement 2
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Zusatztext
Digitalisierung, Pandemien und Künstliche Intelligenz können, zusätzlich zu gesellschaftlichen Prozessen der Auflösung bisheriger sicherer Muster, als Treiber von Weiterentwicklung dienen. Sie können aber gleichermaßen Blockaden und Ängste aufbauen. Diese Pole und Tendenzen bergen Chancen und Risiken für die Bildung des professionellen Habitus in dezentralen Bildungsinstitutionen. Der in der Berufspädagogik einschlägige Ansatz der pädagogischen Antinomien ist damit zur Reflexion und Weiterentwicklung herausgefordert. Das lässt kein Feld aus, berührt die Kompetenz von Lehrenden ebenso wie von Lernenden, und hinterfragt gleichzeitig die Wirksamkeit bisher funktionaler Unterstützungskonzepte. Ebenso zentral ist, dass Fachbereiche gegenseitig voneinander lernen können, um in den aktuellen und künftigen Phänomenen zwischen Krise und Transformation erfolgreiche, wirksame Bildungsprozesse zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere für prekäre Kontexte, die in der fachwissenschaftlichen Literatur bislang unterrepräsentiert sind, und deren Strategien als Modelle für klassischere Bildungsbereiche dienen können.
Autorenportrait
Prof. Dr. Thomas Hanstein ist wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Lehrerbildung und Berufsbildungsforschung (ILBF), stellvertretender Schulleiter im berufsbildenden Schulwesen und Studiengangsleiter des weiterbildenden Masterstudiengangs Berufspädagogik (M.A.) der DIPLOMA Hochschule. Er hat zur Kompetenzentwicklung in der beruflichen Bildung promoviert.
Weitere Details
Erschienen: 04.07.2026
Umfang: xiv, 269 S., 6 s/w Illustr., 6 farbige Illustr., 2
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783658513672
Umbreit-Nr.: 9855589
