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Vernunft - ihre Einheit, ihre Weite und ihre Grenze

Cover von Vernunft - ihre Einheit, ihre Weite und ihre Grenze

Kantischer Universalismus oder postmoderner Partikularismus?, Colloquium Metaphysicum

Böhr, Christoph

Springer Verlag GmbH

49.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Dürfen wir der Vernunft zutrauen, letzter Maßstab unserer Urteile zu sein? Wenn es die Einheit der Vernunft - als die eine und einzige Menschenvernunft, die unterschiedslos allen zukommt - nicht gibt, verfällt auch ihr Anspruch auf allgemeine Geltung. Das vorliegende Buch widmet sich der Klärung des Gegensatzes von Vernunftvertrauen und Vernunftverachtung. Gefragt wird, was Vernunft ist, über welche Kraft sie verfügt und wo sie an ihre Grenzen stößt. Es geht um die Unabweislichkeit der von ihr selbst aufgeworfenen und sie gleichwohl überschreitenden Fragen, ihr Leiden an sich selbst, ihre Gesetzgebung für rechtes Handeln, ihr Verhältnis zum Glauben - und um ihre Rolle im gesellschaftlichen Leben. Wird der Universalismus der Vernunft verworfen, wie heute vielfach gefordert, folgt deren Partikularisierung: der Machtkampf um Narrative tritt an die Stelle der Streitschlichtung im Diskurs, die Grenze zwischen Realität und Fiktionalität verschwimmt. Den Grundriss einer Kultur, die aus sich heraus den Gedanken unantastbarer menschlicher Würde entwickelt, zeichnet jedoch allein jene eine und einzige Vernunft, die sich wirklichkeitserfassendes Erkennen zutraut und dem Denken eine Wahrheitspflicht auferlegt.

Autorenportrait

Christoph Böhr ist ao. Professor für Philosophie an der Hochschule Heiligenkreuz/Wien und leitet dort die Forschungsstelle für Metaphysik.

Weitere Details

Erschienen: 17.04.2026

Umfang: v, 604 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 4 x 20.7 x 15.5 cm

ISBN/EAN: 9783658508838

Umbreit-Nr.: 8739848

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