Umkämpfte Kunst
Aktivistische Kunstpraktiken im Kontext des Brexits, Kunst und Gesellschaft
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Zusatztext
Marie Rosenkranz Monografie ist in das expandierende Feld sozial- und kulturwissenschaftlicher Analysen der Kunst einzuordnen, die uber eine immanent kunstwissenschaftliche Untersuchung von kunstlerischen Werken hinausgehen. Das Kunstfeld ist in der Spätmoderne durch Phänomene geprägt, welche die Grenzen zwischen der Kunst und anderen gesellschaftlichen Zusammenhängen porös werden lassen. Häufig ist argumentiert worden, dass Versatzstucken aus dem Kunstfeld - etwa der kreativen Arbeit - eine Modellfunktion fur die Gesellschaft zukomme. Marie Rosenkranz setzt hier auf originelle Weise anders an: Sie interessiert sich in ihrer kultursoziologisch ausgerichteten Monografie für das Phänomen des Aktivismus als soziale Praxis im Kunstfeld und damit fur die Frage des zeitgenössischen Verhältnisses von Kunst und Politik. Rosenkranz argumentiert, dass dieser Aktivismus nicht zuletzt als Reaktion auf die Kulturalisierung der Politik zu verstehen ist: Indem die Politik zunehmend um kulturelle Fragen, z.B. von Identität, kreist, kann die Kunst auch in diesem Medium antworten. Doch was tun Künstler*innen, wenn sie aktivistisch tätig sind? Es ist diese Frage, die Rosenkranz im Kontext eines politischen Fallbeispiels verfolgt: dem Brexit-Referendum.
Autorenportrait
Marie Rosenkranz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin und Sprecherin des Arbeitskreises Soziologie der Künste in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
Weitere Details
Erschienen: 28.11.2024
Umfang: xi, 195 S., 3 s/w Illustr., 24 farbige Illustr., 1
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783658463724
Umbreit-Nr.: 4519226
