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Metaphysik

Cover von Metaphysik

Von einem unabweislichen Bedürfnis der menschlichen Vernunft. Rémi Brague zu Ehren, Das Bild vom Menschen und die Ordnung der Gesellschaft

Christoph Böhr

Springer VS

89.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Ein Leben lang leidet der Mensch an der nie zu überwindenden Endlichkeit seiner Vernunft, die ihn heftig mit Fragen bedrängt, zu deren Beantwortung sie selbst gar nicht in der Lage ist. Im Blick auf den Versuch, dieses Paradoxon aufzulösen, dass nämlich einerseits das metaphysische Bedürfnis der Vernunft zwar von dieser nicht aus eigener Kraft zufriedengestellt werden kann, andererseits aber diese Einsicht keineswegs ihr bohrendes Fragen zum Schweigen bringt, wird die Verführung nachvollziehbar, das Kind mit dem Bade auszuschütten und der Vernunft rundweg und grundsätzlich eine tragfähige lebens- und handlungsleitende Kraft abzusprechen. Große Teile der Postmoderne sind von diesem tiefen Misstrauen, das den Abschied von aller Vernunft zu rechtfertigen scheint, geprägt. Die Alternative zu ihrer Verabschiedung im Aufweis der Möglichkeit - ja Notwendigkeit - von Metaphysik auch und gerade angesichts einer stets in ihrer Endlichkeit gefangenen Vernunft wird in diesem Buch gezeichnet. 

Autorenportrait

Christoph Böhr ist Professor für Philosophie an der Hochschule Heiligenkreuz/Wien.

Weitere Details

Erschienen: 10.10.2020

Umfang: xvi, 535 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783658315924

Umbreit-Nr.: 9687965

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