Filmstil, Differenzqualitäten, Emotionen
Zur affektiven Wirkung von Autorenfilmen am Beispiel der Berliner Schule, Film, Fernsehen, Medienkultur
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Zusatztext
Thomas Schick entwickelt ein Analysemodell, mit dem die Bedeutung stilistischer Mittel für die affektive Wirkung von Spielfilmen erfasst werden kann. Im Rahmen der Arbeit werden vor allem Autorenfilme untersucht, die durch ihre spezifischen Gestaltungsweisen von etablierten Normen und Konventionen des sogenannten klassischen Spielfilms abweichen. Dabei wird der Frage nachgegangen, auf welche Art und Weise die stilistische Gestaltung von Autorenfilmen das affektive Erleben des Zuschauers bei der Rezeption beeinflusst. Ein ausführlicher Analyseteil überprüft das erarbeitete Modell anhand von Spielfilmen, die der Berliner Schule zugeordnet werden: Thomas Arslans Der schöne Tag, Angela Schanelecs Mein langsames Leben, Christian Petzolds Gespenster und Valeska Grisebachs Sehnsucht. Mit diesen Analysen arbeitet der Autor zusätzlich Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Filme heraus und beleuchtet die Ästhetik der Berliner Schule.
Autorenportrait
Dr. Thomas Schick ist Medienwissenschaftler und Vertretungsprofessor an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.
Weitere Details
Erschienen: 18.09.2017
Umfang: xi, 716 S., 114 s/w Illustr., 716 S. 114 Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
ISBN/EAN: 9783658191429
Umbreit-Nr.: 2742110
