Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Wie der Staat trauert

Cover von Wie der Staat trauert

Zivilreligionspolitik in der Bundesrepublik Deutschland, Staat - Souveränität - Nation

Hammer, Stefanie

Springer VS

39.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug

Zusatztext

Der Begriff Zivilreligionspolitik fokussiert die prozessuale Politikdimension und beschreibt politische Deutungsangebote, bei denen symbolisch religiöse Vorstellungen repräsentiert werden, um so die Legitimation politischer Projekte sowie die normative Integration in politischen Gemeinschaften voranzutreiben. Ideengeschichtlich ist der Begriff auf Jean Jacques Rousseau zurückzuführen. In seiner Vertragstheorie formuliert dieser ein obligatorisches bürgerliches Glaubensbekenntnis, seine religion civile. Die sozialwissenschaftliche Debatte um Zivilreligion, mit Beiträgen von Robert N. Bellah, Niklas Luhmann, Hermann Lübbe und Wolfgang Vögele, konzentrierte sich bisher auf die inhaltliche Dimension. Die performative Wirkungsmächtigkeit zivilreligiöser Rituale zum Zwecke der normativen Integration politischer Gemeinschaften wurde dagegen theoretisch vernachlässigt und symbolische Politik im Allgemeinen und politische Rituale im Besonderen als täuschende Inszenierung kritisiert. Ausgehend vom Konzept der Zivilreligionspolitik werden schließlich die zentralen Trauerfeiern für die gefallenen Soldaten untersucht.

Autorenportrait

Stefanie Hammer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Politische Theorie der Universität Erfurt.

Weitere Details

Erschienen: 03.11.2014

Umfang: xii, 246 S., 4 s/w Illustr., 246 S. 4 Abb.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783658077105

Umbreit-Nr.: 7382854

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.