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Soziologie des Geldes

Cover von Soziologie des Geldes

Grundlegende und zeithistorische Einsichten, essentials

Kellermann, Paul

Springer VS

14.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

In  Krisenzeiten wird Geld weit mehr Aufmerksamkeit gewidmet als an Tagen wirtschaftlicher Problemlosigkeit. Das zeigt sich im Vergleich der Zeiten vor und nach dem jüngsten Ausbruch der Krisen (Hypothekenmarkt, Banken, öffentliche  Haushalte, Wirtschaftssystem, Arbeitsmarkt). Doch grundsätzlich kann Geld soziologisch als eine mehr oder weniger bewusste Handlungsorientierung angesehen werden, die das Tun der Menschen in den modernen, extrem arbeitsteiligen, Gesellschaften entscheidend beeinflusst: Über das Zahlungsmittel ausreichend verfügen zu können bestimmt, wie das Leben in dieser Geldgesellschaft zu gestalten ist, in der nahezu alles gekauft werden muss, was gebraucht wird. An Geld zu gelangen wird daher nicht nur in wirtschaftlichen Krisen die vorherrschende Orientierung des gesellschaftlichen Handelns. Doch wenn  das konkrete Geld nicht entsprechend durch reale Leistungen (auch des in Krisen ungenutzten Arbeits- und Produktionsvermögens) gedeckt wird, ist es nicht mehr vielwert. Eben so verlieren dann virtuelle Finanzwerte längerfristig ihren Wert.

Autorenportrait

Dr. Paul Kellermann ist Professor Emeritus für Soziologie an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt.

Weitere Details

Erschienen: 19.02.2014

Umfang: vii, 39 S., 1 s/w Illustr., 39 S. 1 Abb.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.4 x 20.7 x 14.7 cm

ISBN/EAN: 9783658047566

Umbreit-Nr.: 6249128

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