Lobbying in der Europäischen Union
Zwischen Professionalisierung und Regulierung
Doris Dialer/Margarethe Richter
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Zusatztext
Dem EU-Lobbying eilt ein schlechter Ruf voraus. Die Brüsseler Lobbyingszene gilt als besonders korrupt und intransparent. Die Bürger assoziieren mit ihr üppige Arbeitsessen und geheime Absprachen. Das negative Image wurde durch Skandale wie die Dalligate oder die Cash-for-Amendments-Affäre noch verstärkt. Seither treten Lobbyisten lieber als Interessenvertreter, Consultants oder Public Affairs Manager auf. Dabei ist ihre Expertise ein elementarer Bestandteil europäischer Gesetzgebungsprozesse. Die versuchte Einflussnahme ist nicht per se zu verurteilen, wohl aber die mangelnde Transparenz. Die zunehmende Professionalisierung und Differenzierung europäischer Interessen muss daher mit einer gesetzlichen Regulierung einhergehen.
Autorenportrait
Mag. Dr. Doris Dialer arbeitet seit Jahren im Europäischen Parlament. Sie lehrt an der Universität Innsbruck, am MCI-Management Center Innsbruck, der Donau-Universität Krems und an der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin. Margarethe Richter arbeitet im Europäischen Parlament und ist externe Lehrbeauftragte an der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin.
Weitere Details
Erschienen: 24.10.2014
Umfang: xiv, 328 S., 9 s/w Illustr., 328 S. 9 Abb.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.1 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783658032203
Umbreit-Nr.: 5966306
