Ethik und Moral im Kontext der Menschenwürde
eBook, Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.)
€13.99
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Lieferbar
Zusatztext
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: Gut, Johannes Kepler Universität Linz, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird die Thematik Menschenwürde durchleuchtet, in concreto soll derhistorische Kontext skizziert, Definitionen sowie die Präsenz dieses Gutes in der Gegenwartillustriert werden. Es entstand ein sich immer stärker abzeichnendes Spannungsverhältnis zwischenMenschenwürde, Menschenrechten und deren konkreter gesetzlicher Verankerung als auchAusgestaltung. Nach einer kurzen Erläuterung der grundlegenden Begriffe zu Recht, Ethik undMoral, wird der ethische und rechtsphilosophische Denkansatz der Würde in seinen Grundzügendargestellt, als auch seine Etablierung und Wirken. Die Brisanz der Thematik wird unter anderemdurch den Umstand ersichtlich, dass Menschenwürde in der Europäischen Union zwar alsunantastbares Gut an erster Stelle angeführt wird, es jedoch an der Konkretisierung in denMitgliedstaaten häufig mangelt und folglich ein adäquater Schutz nicht gewährleistet werden kann.Anders als dies in Deutschland durch das Grundgesetz der Fall ist, hat Österreich den Schutz derMenschenwürde an keiner Stelle explizit in seiner Rechtsordnung verankert. Kann dann aber einfundamentaler Wert gewahrt werden? Ist die Menschenwürde, auch wenn von der Charta derVereinten Nationen, als auch in der EMRK explizit geschützt, ausreichend geschützt? In derösterreichischen Rechtsordnung lassen sich Anhaltspunkte und Normen finden, welche vonangeboreren Rechten ausgehen und daher einer dementsprechenden Wertung zugänglich sind.Weiters ist natürlich zu beachten, dass auch die Rechtssprechung ihren Teil zur Konkretisierung derMenschenwürde beiträgt, wenn beispielsweise der Verfassungsgerichtshof diese als allgemeinenWirkungsgrundsatz versteht. Dies kann dahin gehend interpretiert werden, dass es sich dabei umeinen fundamentalen Leitgedanken des Staates handelt, der seine Ausflüsse in den sozialen Rechtenals auch Freiheitsrechten und Grundrechten hat. [...]
Autorenportrait
Sarah Maringele is born in Feldkirch (Vorarlberg/Austria) in 1986. As a student of the law department at the Johannes Kepler University Linz (Austria) she focused on Human Rights Law as well as Legal gender studies and diversity. During the time at the JKU, she completed an exchange program at the National Taiwan University and the Chinese Language Division Centre (Taipei). Several internships offered the possibility to optimise the experiences and qualifications in the field of ...
Weitere Details
Erschienen: 05.05.2014
Umfang: 21 S., 0.43 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783656649281
Umbreit-Nr.: 6675629
