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Heimat und Fremde im Spielfilm des Nationalsozialismus

Cover von Heimat und Fremde im Spielfilm des Nationalsozialismus

Oberheiden, Andrea

GRIN Verlag

47.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Magisterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 2,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Neuere deutsche Literatur und Medien), Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstandsbereich dieser Studie sind die Konzepte von Heimat und Fremde innerhalb nationalsozialistischer Spielfilme. Heimat und Fremde werden dabei a priori als ein binäres Modell verstanden, dessen Verhältnis zueinander zentrales Forschungsinteresse dieser Studie ist. Aufgrund der binären Struktur des Heimat-versus-Fremde-Komplexes bieten sich für die Untersuchung grundsätzlich zwei Perspektiven an: der Fokus Heimat und der Fokus Fremde. Da prinzipiell eine auf nationalsozialistischer Ideologie beruhende Hierarchie von Heimat und Fremde zu erwarten ist, nähert sich diese Studie dem in den ausgewählten Spielfilmen des Nationalsozialismus dargestellten Verhältnis von Heimat und Fremde unter besonderer Berücksichtigung des Fokus Heimat. Aus der jeweiligen Bezugnahme zum Konzept Heimat ergeben sich dann die entsprechenden Merkmale für die und das Fremde. Grundsätzliches Interesse gilt der Frage, inwieweit sich genrespezifische oder genreübergreifende Heimat- und Fremde-Modelle in den ausgewählten Spielfilmen des Nationalsozialismus herausarbeiten lassen. Ein weiteres Forschungsinteresse besteht in der Untersuchung einer möglichen genreübergreifenden chronologischen Tendenz hinsichtlich des Heimat-versus-Fremde-Komplexes zwischen 1933 und 1945. In beiden Fällen finden sowohl topographische als auch soziokulturelle Dimensionen - und damit auf die Figuren bezogene beziehungsweise von Figuren abhängende Aspekte - Berücksichtigung. Als Ausgangspunkt fungieren ein Überblick über die nationalsozialistische Filmpolitik und die grundsätzliche Frage nach der Abgrenzbarkeit beziehungsweise die Frage nach der Notwendigkeit einer Abgrenzung von Propaganda- und Spielfilm. Zentrale Rolle bei dieser auch methodi-schen Fragestellung spielt das Verhältnis von Medium (Spielfilm) und Ideologie. Grundsätzlich muss zunächst geklärt werden, inwiefern das Vorhandensein nationalsozialistischer Propaganda und Ideologie in den Spielfilmen des Nationalsozialismus überhaupt vorausgesetzt werden kann. Ferner wird in dieser Studie die außerfilmische Ideologie des Nationalsozialismus Berücksichtigung finden. Schließlich handelt es sich bei den nationalsozialistischen Spielfilmen um Produkte eines durch ein diktatorisches Regime staatlich gelenkten Filmsystems mit entsprechenden Propaganda-Strategien. [.]

Autorenportrait

Seit 2006 arbeite ich neben dem Studium als Dokumentarfilmerin. Neben einigen Kurzfilmprojekten und einem 75-min. Recherchefilm wird 2015 mein abendfüllender Dokumentarfilm "Auf den Spuren von Al Jolson" fertiggestellt werden. Meine Filme sind in den USA, England, Australien und Malta gezeigt worden. Seit 2010 halte ich auch internationale Vorträge zu meiner Filmarbeit und zu einzelnen Recherchefeldern. Darüber hinaus arbeite ich als freie Übersetzerin (DEU/ENG) und erstelle ebenfalls freiberuflich Transkripte sowie Untertitel. Für die Jüdische Bibliothek in Vilnius, Litauen, habe ich seit 2010 Materialspenden organisiert und Imagefilme erstellt. 2004/2005 habe ich als Regiehospitantin am Theater Kiel gearbeitet, ein Arbeitsfeld, das ich nach dem Studium (Abschluss 2014) wieder aufgreifen möchte. Meine Websites: www.aj-images.com und www.oberheidenbrent.com

Weitere Details

Erschienen: 29.11.2013

Umfang: 124 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.9 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783656538608

Umbreit-Nr.: 5961839

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