Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Die Gestalt der Fee: Ursprung der Feendarstellungen und deren Aufgabe im Artusroman

Cover von Die Gestalt der Fee: Ursprung der Feendarstellungen und deren Aufgabe im Artusroman

eBook, Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.), Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.)

Nikolic, Jelena

GRIN VERLAG

15.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Universität Stuttgart (Abteilung für Germanistische Mediävistik), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Forschungsliteratur zu der Gattung Artusroman nimmt an, dass dieser ihre Hauptquelle inBritannien (England, Irland, Bretagne) hat. Weiter zurück liegt die Annahme, die mündlichenkeltischen Erzählungen, d.h. keltische Mythologie sei die Hauptquelle der arthurischenTradition.Viel ist über König Artus und seine Tafelrunde geschrieben worden. Auch von den deutschenGelehrten, aber nur wenige wussten, dass sie diese wunderbaren Sagen den Kelten zuverdanken haben. Ihre Mythen haben die europäische Literatur bereichert. Keltische Literaturwird kaum von einer anderen übertroffen, da sie sehr reich an Einbildungskraft undglänzender Schilderung ist. Genau wegen dieser Vielfältigkeit hat man gerne die Motive ausden Mythen übernommen und sie der damaligen mittelalterlichen Kultur angepasst.Die Artusepik geht zurück auf die Kämpfe des keltischen Königs Artus gegen dieAngelsachsen im 6. Jahrhundert und ist durch keltische Mythologie geprägt.Die märchenhafte Gestaltung des Artusromans ist mit seiner Stoffquelle eng verbunden. DieSchauplätze (Schlösser, Wälder, Quellen, Brunnen) und das Auftreten der Märchen- undFabelwesen (sprechenden Tieren, Drachen, Riesen und Zwergen) bilden den Hintergrund fürdas Märchenhafte. Diese Tradition, die in Irland, Wales und Cornwall entstanden ist, wurdevon den Gechichtenerzählern an die Bretonen weitergegeben. Diese widerum gaben sie anFranzosen und Anglonormanen weiter.Sowohl die Topographie des Artusromans, als auch die verschiedene Gestalten wurden alsMotive aus der keltischen Mythologie übernommen. Zudem nimmt man an, dass diearthurischen Feen der keltischen Mythologie entsprungen sind, da man eine enge Beziehungzwischen ihnen und den keltischen Göttinnen ausmachen kann.Diese Arbeit beschäftigt sich dementsprechend mit der Motivik der Feen immittelhochdeutschen Artusroman und welche Funktion sie in der Handlung des Romans zuerfüllen haben.

Weitere Details

Erschienen: 15.05.2013

Umfang: 23 S., 0.51 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783656429685

Umbreit-Nr.: 4544750

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.