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W.V.O. Quines These der «indeterminacy of translation» und deren Implikationen für eine Theorie des Spracherwerbs

Cover von W.V.O. Quines These der «indeterminacy of translation» und deren Implikationen für eine Theorie des Spracherwerbs

eBook, Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.)

Haller, Mathias

GRIN VERLAG

15.99

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Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: sehr gut, Universität Zürich, Veranstaltung: Seminar: Die Philosophie Quines, Sprache: Deutsch, Abstract: Willard Van Orman Quine gilt als einer der einflussreichsten und am meisten diskutierten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Unter seinen zahlreichen Veroffentlichungen nimmt sein 1960 erschienenes Buch Word and Object einen besonders kontroversen Stellenwert ein. Vor allem das darin enthaltene Gedankenexperiment der «radical translation» hat weit uber das eigentliche Feld der analytischen Philosophie hinaus Beruhmtheit erlangt. Dieses beruhmt-beruchtigte Gedankenexperiment stellt den Ausganspunkt der vorliegenden Arbeit dar. In einem ersten Schritt werden, ausgehend von der Dschungelszene, in der Quines «radical translation» passiert, die fur seine Argumentation zentralen Begriffe erarbeitet. In einem weiteren Schritt wird das Argument, das zu Quines These der «indeterminacy of translation» fuhrt, rekonstruiert. Im Folgenden sollen die darin enthaltenen Pramissen zu Quines behaviouristischer Konzeption von Sprache auf den Erstspracherwerb ubertragen werden. Die Idee dahinter ist, dass es eine strukturelle Ahnlichkeit zwischen der «radical translation» und dem Erstspracherwerb gibt. Dabei steht eine Frage im Zentrum: Wenn sprachlernende Kinder mit denselben Problemen konfrontiert sind, wie urubersetzende Feldlinguisten, wie ist es dann zu erklaren, dass der Erstspracherwerb in den meisten Fallen so verbluffend gut funktioniert? Diese Frage ist der Anknupfungspunkt zweier nativistischer Einwande gegen Quines Spracherwerbstheorie, auf die ich im weiteren Verlauf der Arbeit den Fokus richten werde. Es sind die Unzulanglichkeit des Stimulus und die Ambiguitat ostensiver Definition. Zum Abschluss werde ich die Kritik an Quine, die bei diesen beiden Einwanden ansetzt, zumindest teilweise zuruckzuweisen versuchen.

Weitere Details

Erschienen: 15.06.2012

Umfang: 27 S., 0.50 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783656219064

Umbreit-Nr.: 6641408

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