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Quo vadis deutsches Fernsehen?

Cover von Quo vadis deutsches Fernsehen?

eBook, Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.)

Seehuber, Daniel

GRIN VERLAG

5.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,3, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach der Expansion des Fernsehens zum Massenmedium gab es in Deutschland rundzwei Jahrzehnte lang ausschließlich ein öffentlich-rechtliches System. Die beidenSender ARD und ZDF verfolgen bis heute einen gesetzlichen Programmauftrag, derMeinungsvielfalt und eine Ausgewogenheit zwischen Informations-, Bildungs- undUnterhaltungssendungen einfordert. Gleichwohl waren die Fernsehanstalten (aufgrundfehlender Konkurrenz) lange Zeit nicht für Innovation und kontinuierlicheQualitätsverbesserung bekannt. Die Einführung der dualen Rundfunkordnung (1984)und die damit verbundene Koexistenz zwischen öffentlich-rechtlichen und privatenAnbietern versprach eine ausgeprägtere Meinungsvielfalt und eine Verbesserung desFernsehens. Doch ist das wirklich eingetreten? Hat die Vielfalt der Programme zu einerbesseren Qualität geführt? Taugt das deutsche Fernsehen heute noch alsBildungsinstanz? Oder erleben wir eine kollektive Verflachung? Diese Fragen sorgenimmer wieder für Zündstoff beispielsweise im Anschluss an die Verleihung desDeutschen Fernsehpreises im Jahr 2008: Nachdem der berühmte LiteraturkritikerMarcel Reich-Ranicki bei seinem legendären Auftritt (Ich nehme diesen Preis nichtan) für einen Eklat gesorgt hatte, folgte ein öffentliches Gespräch mit ModeratorThomas Gottschalk über die Qualität des deutschen Fernsehens. Für Reich-Ranicki eineklare Sache: Früher habe es auf ARTE durchaus gute Sendungen gegeben, heute sei aberfast alles schlecht. Seine Forderung: Brecht und Shakespeare müssen ins Fernsehen indie Hauptsendezeit versteht sich. Damit dürfte Reich-Ranicki zwar allein da stehen,doch seine Sorge um das deutsche Fernsehprogramm hat er nicht zu Unrecht.Die Privatsender setzten von Beginn an auf Unterhaltungsformate diese Ausrichtung

Weitere Details

Erschienen: 25.01.2012

Umfang: 7 S., 0.11 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783656110071

Umbreit-Nr.: 6762539

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