Die 'doppelte Transition' Lateinamerikas aus der Sicht der Konflikttheorie Ralf Dahrendorfs: Gesellschaftliche Erstarrung und Entpolitisierung als Pulverfässer
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Universität Augsburg (Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung), Veranstaltung: Soziale Konflikte und Gesellschaftlicher Wandel, Sprache: Deutsch, Abstract: Trotz der augenscheinlichen institutionellen Stabilität der im Zuge der Dritten Welle der Demokratisierung entstanden Demokratien in Lateinamerika, verschärfte die doppelte Transition in den meisten Ländern bestimmte soziopolitische Konfliktpotentiale. Diese Konfliktpotentiale entluden sich gegen Ende des 20. Jahrhunderts in Protestbewegungen und führten schließlich am Anfang des neuen Jahrtausends zum Wahlsieg der Neuen Linken in Ländern wie Venezuela, Bolivien, Ecuador und Nicaragua. Der Autor analysiert die strukturellen Konfliktkonstellationen der lateinamerikanischen Transitionsländer durch das Objektiv der Konflikttheorie Ralf Dahrendorfs und zeigt, wie Prozesse gesellschaftlicher Erstarrung und Entpolitisierung zu Pulverfässern für die Stabilität der neuen Demokratien wurden. Im Fazit spricht sich der Autor für eine soziologische Analyse der sozialen und politischen Realität Lateinamerikas statt einer rein institutionalistischen Herangehensweise, die viele politikwissenschaftliche Arbeiten auszeichnet, aus.
Weitere Details
Erschienen: 31.10.2011
Umfang: 18 S., 0.14 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783656042617
Umbreit-Nr.: 4671207
