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Philipp Melanchthon in 100 persönlichen Briefen

Cover von Philipp Melanchthon in 100 persönlichen Briefen

eBook

Christine Mundhenk/Matthias Dall'Asta/Heidi Hein

VANDENHOECK & RUPRECHT

39.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Briefe waren für Melanchthon zeitlebens das vorrangige Instrument, um mit entfernt lebenden Freunden im Gespräch zu bleiben und verschiedenste Angelegenheiten zu regeln; täglich schrieb er Briefe, manchmal zehn an einem Tag. Die von ihm erhaltene Korrespondenz umfasst knapp 10.000 Stücke, sein Korrespondenznetz spannt sich über ganz Europa. Die in den Briefen behandelten Themen sind so vielfältig, wie es das Leben mit sich bringt. Private Themen kommen genauso zur Sprache wie wissenschaftliche und politische, auch innerhalb eines Briefes. Die Briefe zeigen Melanchthon nicht nur als Reformator und Wissenschaftler, sondern als Menschen: als verlösslichen Freund (allein an Joachim Camerarius schrieb er mehr als 600 Briefe); als liebenden Familienvater, den die Eheprobleme seiner Tochter quälten und der gerne Enkelkinder in sein Haus aufnahm; als loyalen Kollegen, der unter dem aufbrausenden Wesen des älter werdenden Luther litt; als Astrologen, der Horoskope erstellte und seinen Träumen hohe Bedeutung beimaß; als Münzsammler; als Spender von Trost und Zuspruch angesichts von Krankheit, Tod und Kriegswirren um nur einige Aspekte zu nennen. Melanchthons Briefe sind wirkliche Augenblickserzeugnisse und nicht aufwendig stilisiert, wie es andere Humanisten im 16. Jahrhundert zu tun pflegten; sie bringen das, was ihn bewegte, unmittelbar auf den Punkt.

Autorenportrait

Dr. Christine Mundhenk ist Leiterin der Melanchthon-Forschungsstelle der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

Weitere Details

Erschienen: 11.09.2017

Umfang: 195 S., 2.37 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783647552873

Umbreit-Nr.: 4614720

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