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Staat und Schulden

Cover von Staat und Schulden

eBook - Öffentliche Finanzen in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert

Ullmann, Hans-Peter

VANDENHOECK & RUPRECHT

69.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Die Finanz- und Wirtschaftskrise der Gegenwart lässt die Bedeutung des Staats als letzte Rettungsinstanz und zugleich die Gefahren exzessiver Schuldenaufnahme jäh hervortreten. Staatsschulden verschieben gegenwärtige Lasten auf zukünftige Generationen und sind daher auch ein Gradmesser für den Umgang der Generationen miteinander und das Ausmaß der Verantwortung gegenwärtiger Entscheidungsträger. Dennoch: Ausgeglichene Staatshaushalte sind eine Ausnahme. Der moderne Staat ist fast immer darauf angewiesen, sich über den Kapitalmarkt zu finanzieren und Schulden aufzunehmen. Fehlt ihm diese Möglichkeit, verliert er seine Handlungsfähigkeit und der Staatsbankrott ist unvermeidbar. Hans-Peter Ullmann hat das Wechselverhältnis von Staatsfinanzen und politischem Prozess seit dem späten 18. Jahrhundert untersucht und Kernfragen der Finanzgeschichte aufgearbeitet. Dabei wird deutlich, dass der Staatshaushalt wie ein Seismograph die zentralen Veränderungen in Politik und Gesellschaft widerspiegelt. Schon Joseph Schumpeter wusste, dass der »Donner der Weltgeschichte« nirgendwo deutlicher zu hören ist als in der Finanzgeschichte.

Autorenportrait

Hans-Peter Ullmann ist Professor em. für Neuere Geschichte an der Universität Köln.

Weitere Details

Erschienen: 28.10.2009

Umfang: 254 S., 1.52 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783647363851

Umbreit-Nr.: 5566973

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