Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Die Heilige Anna Selbdritt in Italien

Cover von Die Heilige Anna Selbdritt in Italien

eBook - Geschichte und Funktion einer Ikonographie, Digitale Originalausgabe (eBook ohne Printausg.)

Zeller, Anja

GRIN VERLAG

36.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Kunstgeschichtliches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ikonografie der Heiligen Anna Selbdritt, d.h. Annas, der Großmutter Christi mit ihrer Tochter Maria und dem Enkelsohn, wurde als Ensemble im Hochmittelalter kreiert. Die Voraussetzung hierfür war ein Interesse an Jesu irdischer Abstammung sowie an der Geschichte und Abstammung seiner Mutter, des weiblichen Parts in der patriarchal strukturierten Vater-Sohn-Religion. Der Mutter der Mutter, die zuerst in Jerusalem und Byzanz verehrt wurde, kommt dabei im Laufe der Jahrhunderte eine immer bedeutendere Rolle zu. Sie wird biblischen wie paganen "Urmüttern" angeglichen und zum legendären Familienoberhaupt der Heiligen Sippe. Während dieser Legendenstrang vor allem im nordalpinen Raum aufgegriffen wurde und im 15. und 16. Jahrhundert, neben der Anna Selbdritt, unzählige bildliche Darstellungen fand, ist in Italien das dreifigurige Familienbild von Großmutter, Mutter und dem Kind vorherrschend, das ab dem Ende des 15. Jahrhunderts aber häufig zu einer Sacra Conversazione erweitert wurde. Die Verehrung der Heiligen Anna wurde in Italien jedoch zu keinem überregionalen Phänomen wie im Norden, sondern blieb auf bestimmte Regionen beschränkt.

Weitere Details

Erschienen: 25.05.2011

Umfang: 86 S., 0.35 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783640925155

Umbreit-Nr.: 6731651

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.