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Disziplinarität, Interdisziplinarität, Transdisziplinarität und die Frage nach der Einheit der Wissenschaften

Cover von Disziplinarität, Interdisziplinarität, Transdisziplinarität und die Frage nach der Einheit der Wissenschaften

eBook

Witzmann, Stefan

GRIN VERLAG

15.99

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Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Philosophie), Veranstaltung: Ausgewählte Texte zum Wissenschaftsverständnis der Gegenwart, Sprache: Deutsch, Abstract: Anscheinend haben sich diese beiden oben genannten Konzepte in der gegenwärtigen
Diskussion um Theorie und Praxis der Wissenschaften enorm etabliert. Wie
selbstverständlich gehören sie zum Vokabular zahlreicher wissenschaftlicher Auseinandersetzungen.
Aber es stellen sich grundlegende Fragen trotz oder gerade aufgrund
der Vielzahl an Programmen, Publikationen oder Veranstaltungen zur Thematik
Inter- bzw. Transdisziplinarität. Ist es überhaupt möglich, diese Begriffe klar zu definieren? Wenn ja, wie kann eine differenzierte Beschreibung der beiden Konzepte realisiert werden? Oft wirkt es so, dass Inter- bzw. Transdisziplinarität gerne in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet werden, sich aber bei näherer Untersuchung als inhaltslose Modewörter entpuppen. Neben dieser Begriffsanalyse muss diskutiert
werden, ob eigentlich eine Notwendigkeit für Inter- bzw. Transdisziplinarität besteht und falls dies bejaht werden kann, wo die Wurzeln dieses Bedarfes zu finden sind. In diesem Kontext wird es dann auch von Belang sein, die Möglichkeiten und Grenzen
der Konzepte möglichst genau abzustecken. Können sie sogar gänzlich die häufig
erwünschte Einheit der Wissenschaften herstellen oder zumindest einen Beitrag
dazu leisten?
Es soll in dieser Hausarbeit der Versuch unternommen werden, die oben genannten
Punkte aufzugreifen und näher zu beleuchten. Insbesondere der letzte Aspekt, die
Bedeutung der Konzepte für eine Einheit der Wissenschaften, dient hierbei als markanter
philosophischer Bezugspunkt. Der primäre Zweck der Arbeit wird nicht darin
bestehen, eine empirische Untersuchung zu soziologischen oder gar wirtschaftlichen
Gesichtspunkten vorzulegen oder spezielle interdisziplinäre Programme auf deren
Tauglichkeit zu analysieren.5 Wenn überhaupt, werden Beispiele aus der wissenschaftlichen
Praxis zur Illustration bestimmter philosophischer Phänomene genutzt.
Der Fokus liegt vordringlich auf einer wissenschaftstheoretischen Auseinandersetzung,
die sich aber mit den praktischen Fragen der Konzepte auch beschäftigen
muss.

Weitere Details

Erschienen: 20.03.2009

Umfang: 30 S., 0.16 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783640294138

Umbreit-Nr.: 4222801

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