Deutsche Printmedien zur Eurokrise
Wirtschaftsberichterstattung zu Griechenland im Zeitraum Anfang 2010 bis Mitte 2015
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Zusatztext
In der vorliegenden Studie wird die Qualität der Berichterstattung der Tageszeitungen Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung zu einem griechischen Euroaustritt untersucht. Dazu wird inhaltsanalytisch überprüft, inwieweit interne Relevanz am Gegenstand erfüllt ist. Weiterhin legt sich der Fokus auf die Dynamik der Berichterstattung und Merkmale dieser. Im Ergebnis finden sich Muster, das Qualitätskriterium wird nicht vollumfänglich erfüllt. Die FAZ berichtet etwas umfangreicher und tiefer in ihrem Gehalt. Die Nähe zum Rezipienten, Erörterung von Ursachen der Krise und Vollständigkeit von relevanten Themen konnten nicht zufrieden stellend erfüllt werden, wohingegen Akteure umfassend abgebildet, mögliche Lösungen erörtert und relevante Kontexte mit angemessener Tiefe und Faktizität dargestellt wurden. Die Studie zeigt insgesamt die Schwierigkeit der Skalierung von Qualitätsdimensionen auf und regt zu weiterer Forschung im Gegenstandsbereich an, wobei sich die Qualität auf einem akzeptablen Niveau einordnen lässt.
Autorenportrait
Der Autor hat Medienforschung/Medienpraxis, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften in Dresden sowie Multimedia & Autorschaft in Halle studiert. Die Arbeit entstand im Rahmen der Bachelorprüfung.
Weitere Details
Erschienen: 13.01.2018
Umfang: 124 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.9 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783639886610
Umbreit-Nr.: 9505937
