Die Wechselwirkung zwischen Insolvenz- und Arbeitsrecht
Bezugnehmend auf das Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm (Westfalen) vom 22.12.2010 mit dem Aktenzeichen 2 Sa 630/10
€31.95
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken
Zusatztext
In der praktischen Insolvenzabwicklung kommt es häufig zur Überschneidung von insolvenz- und arbeitsrechtlichen Fragestellungen, dem sogenannten Insolvenzarbeitsrecht. Das Ziel dieser Arbeit ist die Klärung, in wie weit sich Insolvenz- und Arbeitsrecht gegeneinander in ihren eigenständigen Absichten widersprechen und eventuell in der Anwendung behindern. Die Wechselwirkung zwischen Insolvenz- und Arbeitsrecht wird am Beispiel der Einbeziehung eines ordentlich unkündbaren Arbeitnehmers in die Sozialauswahl bei einer betriebsbedingten Kündigung vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens untersucht. Im ersten Teil werden dazu die allgemeinen Auswirkungen der Insolvenzeröffnung auf bestehende Arbeitsverhältnisse dargelegt. Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit, die Beendigung von Arbeitsverhältnissen in der Insolvenz, gliedert sich in allgemeine, innerhalb des Insolvenzverfahrens anwendbare arbeitsrechtliche Kündigungsbestimmungen und insolvenzspezifische Sonderregelungen. Dabei werden die §§ 113 und 125 Insolvenzordnung, ihre Voraussetzungen und Rechtsfolgen genauer erläutert. Aus der theoretischen Ausarbeitung resultiert im letzten Teil die Anwendung auf den bezugnehmenden Rechtsstreit.
Autorenportrait
Jennifer Blum, LL.B.: Studium der Fachrichtung Wirtschaft und Recht an der Technischen Hochschule Wildau. Derzeitig konsekutiver Masterstudiengang.
Weitere Details
Erschienen: 01.05.2015
Umfang: 76 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783639459814
Umbreit-Nr.: 8138424
