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Erinnerung und Verfremdung

Cover von Erinnerung und Verfremdung

Das Türkeibild im Werk von Aras Ören, Emine Sevgi Özdamar und Feridun Zaimoglu

BAHADIR, Aysun

AV Akademikerverlag

60.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Die Geschichte der türkischen Arbeitsmigranten und ihrer Nachkommen in Deutschland verdeutlicht, wie Erinnerung und Verfremdung über Generationen hinweg Identität und Kultur beeinflusst haben. Die erste Generation türkischer Arbeiter kam in den 1960er Jahren mit der Absicht, nach kurzer Zeit wieder zurückzukehren. Während die Sehnsucht nach der Türkei bestand, führten Sprachbarrieren und die Arbeitsrealität in Deutschland zu einer Verfremdung gegenüber ihrer ursprünglichen Kultur. Der Gedanke an die Heimat blieb, doch das Leben in Deutschland wurde zur neuen Realität.Die zweite Generation, in Deutschland aufgewachsen, fühlte sich oft weder ganz türkisch noch ganz deutsch. Sie wurden im Alltag oft als Almancilar abgestempelt und empfanden eine doppelte Verfremdung, da sie sich in beiden Kulturen nicht vollständig zugehörig fühlten. Dies führte zu einer gemischten, bikulturellen Identität.Die dritte Generation, überwiegend in Deutschland geboren und beruflich etabliert, entwickelt sich zu einer selbstbewussteren Generation, die sich sowohl mit der deutschen als auch der türkischen Kultur verbunden fühlt. Sie bewahren Erinnerungen an die Türkei.

Weitere Details

Erschienen: 22.11.2012

Umfang: 104 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.7 x 22 x 15 cm

ISBN/EAN: 9783639390582

Umbreit-Nr.: 5017629

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