Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Zu Rolf Dieter Brinkmanns 'Rom, Blicke' - Über die Faszination des Sehens und die Verzweiflung an der Gegenwart

Cover von Zu Rolf Dieter Brinkmanns 'Rom, Blicke' - Über die Faszination des Sehens und die Verzweiflung an der Gegenwart

Brauckhoff, Ina

GRIN Verlag

17.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,4, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Goethe, Italien und die Folgen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wo ist, frage ich, das Fenster, das nach Süden offen ist? Im Oktober 1972 bricht Rolf Dieter Brinkmann als Stipendiat nach Rom auf, wo er ein Jahr in der Villa Massimo verbringt. In diesem Zeitraum entstehen die Manuskriptaufzeichnungen zu "Rom, Blicke". Sie enthalten neben Tagebucheinträgen, Postkarten, Briefen und berichtenden Passagen in chronologischer Reihenfolge eine von Brinkmann selbst angefertigte Collage, bestehend aus Fotos, Stadtplänen, Zeitungsausschnitten, Postkarten, Fahrkarten, Quittungen und anderen "Wirklichkeitspartikeln", die vorrangig illustrativen Zwecken dienen. Aufgrund von Konflikten im Beruflichen wie im Privaten gerät Brinkmann vor seiner Abreise in eine ausweglose Situation, welche ihn zur Annahme des Stipendiums in Rom zwingt. Im Gegensatz zu den Italienaufenthalten anderer Autoren handelt es sich bei Brinkmann folglich nicht um eine Bildungsreise, vielmehr wird sein Aufenthalt im Rom von ihm als Schriftstellerexil empfunden: Nicht der Bildungsgedanke war es oder die Poesie des Südens, die ihn nach Italien führten, er brauchte einfach Geld, dazu ein wenig Abstand von Deutschland, den Freunden und der Familie in Köln. Diese Ausgangssituation ist zu berücksichtigen, um Brinkmanns Aufzeichnungen einordnen zu können. Im ersten Teil meiner Arbeit gehe ich auf die Italien- und Zivilisationskritik ein, die Brinkmann in "Rom, Blicke" äußert. Daraufhin werde ich Brinkmanns Begriff der Gegenwartsästhetik und der daraus resultierenden Neuen Sensibilität erläutern, um seine Arbeiten und damit auch die im ersten Teil beschriebene Kritik zu hinterfragen und Erklärungsansätze zu finden. Im Anschluss werde ich den mit seiner Selbstfindung verbundenen inneren Konflikt und die sich ergebende Protesthaltung Brinkmanns darstellen.

Weitere Details

Erschienen: 18.06.2008

Umfang: 28 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.3 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783638950459

Umbreit-Nr.: 8540802

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.