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Ratio versus Symbol in Johann Wolfgang Goethes 'Die Wahlverwandtschaften'

Cover von Ratio versus Symbol in Johann Wolfgang Goethes 'Die Wahlverwandtschaften'

Analyse der Wahrnehmungskonzeptionen

Dahlweid, Janine

GRIN Verlag

17.95

(inklusive MwSt.)

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Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie), Veranstaltung: Blindheit: Ein literarischer Topos, Sprache: Deutsch, Abstract: Die rationale Lebensweise Eduards und Charlottes, die mit der Ankunft des Hauptmanns perfektioniert wird, korrespondiert mit dem Konzept des empirischen Sehens. Diese Wahrnehmung der aufgeklärten Kultur bildet jedoch einen Kontrast zu Ottilies Wahrnehmung. Angelehnt an die mittelalterliche Heilige Odilia, die der Legende nach blind auf die Welt gekommen ist, steht Ottilie für eine ursprüngliche Wahrnehmung, die im Laufe der Zivilisation abhanden gekommen ist. Ihre Sehfähigkeit wird in dieser Arbeit im Zusammenhang mit Goethes Begriff des Symbols erläutert. Das Symbol war für Goethe als Naturforscher nicht nur von Bedeutung für seine Wirklichkeitserfahrung und Naturerkenntnis, sondern trug auch eine weltanschauliche Dimension in sich und bildete die Grundlage seines Kunstkonzeptes. Daher kann Ottilie nicht nur in ihrer Wahrnehmung, sondern sie selbst als Symbol beschrieben werden, genau genommen aufgrund der Wirkung auf ihre Umgebung. Durch ihren Tod erfährt sie am Ende einen Wandel vom Natur- zum Kunstsymbol.

Weitere Details

Erschienen: 29.02.2008

Umfang: 36 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.4 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783638917179

Umbreit-Nr.: 8524361

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