Die muslimische Minderheit auf den Philippinen in der Phase der Marcos-Diktatur
Zusatztext
In der Arbeit wird untersucht, ob der Konflikt zwischen Christen und Muslimen in der Minsupala-Region der Philippinen durch die Marcos-Diktatur ausgelöst oder verschärft wurde. In absoluten Zahlen erstreckt sich der Beobachtungszeitraum von der Wahl Marcos" zum Präsidenten im Jahre 1965 bis zur People"s Power Revolution 1986. Der Hauptteil der Arbeit wurde in drei Kapitel unterteilt. Das erste Kapitel widmet sich der Selbstwahrnehmung der Muslime und betrachtet vor diesem Hintergrund deren Geschichte und die unter dem Begriff "Filippinisierung" bekannten Versuche der christlichen Mehrheit die muslimische Minderheit zu integrieren beziehungsweise zu assimilieren. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den politisch relevanten geschichtlichen Ereignissen und den Reaktionen der beteiligten Akteure im Zeitraum der Marcos-Regierung, während sich das dritte Kapitel mit einer zentralen inhaltlichen Komponente der Mindanao-Politik Marcos" auseinandersetzt, für die ich den Begriff "Beschwichtigungspolitik" gewählt habe. Als Quelle dient der Arbeit hauptsächlich englischsprachige Sekundärliteratur.
Weitere Details
Erschienen: 21.06.2005
Umfang: 26 S., 0.56 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783638389495
Umbreit-Nr.: 6601391
