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Kontrast- und Korrespondenzfiguren zur Charakterisierung der Romanheldin Emma Woodhouse in Jane Austens Emma

Cover von Kontrast- und Korrespondenzfiguren zur Charakterisierung der Romanheldin Emma Woodhouse in Jane Austens Emma

eBook

Koller, Fabienne

GRIN VERLAG

13.99

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Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,3, Universität Mannheim (Anglistisches Seminar Lehrstuhl 2), Veranstaltung: Proseminar 2, Sprache: Deutsch, Abstract: Emma Woodhouse, handsome, clever, and rich, [](S.1)1 so wird die Protagonistin und Heldin des Romans Emma von Jane Austen vorgestellt. Vorerst scheint Emma sehr einfach strukturiert zu sein und ist daher zunächst als Heldin ungeeignet, da sie die Faszination des Lesers damit abzuschrecken scheint. Allerdings liegen ihre interessanten und zugleich ambivalenten Züge tiefer unter ihrer vermeintlich perfekten Oberfläche. Nicht nur Austen selbst beschrieb Emma als eine Heldin whom no one but herself would much like2, denn auch zahlreiche Wissenschaftler wie beispielsweise Bernard J. Paris bezeichnen Emma als einen remarkably complex character.3 Dies zeigt die Schwierigkeit Emma Woodhouse bei einem einmaligen Lesen des Romans gleich sympathisch finden zu können und so stellt sich die Frage nach Emmas wahrem Charakter. Austens Werk kann daher nicht verstanden werden ohne einen genaueren Blick auf Emmas Innenleben zu werfen. Ihre Intentionen und Fehler können am besten im Hinblick auf eine Analyse der Protagonistin selbst, mithilfe zentraler Kontrast- und Korrespondenzfiguren verstanden und nachvollziehbar gemacht werden. Um dies zu zeigen, werden in der folgenden Arbeit die drei wichtigsten weiblichen Charaktere, Harriet Smith, Jane Fairfax und Miss Bates in Beziehung zu Emma Woodhouse gesetzt. Dabei sollen Emmas dominierende und wichtigste Charaktereigenschaften anhand von Beispielen beleuchtet werden. Emmas Selbstcharakterisierung mithilfe ihres Schützlings Harriet Smith und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zu Jane Fairfax und Miss Bates werden zu deren Untersuchung hilfreiche Ausgangspunkte sein. Die Folgen, welche sich für die Heldin Emma Woodhouse durch diese Verbindungen ergeben, werden hierbei ebenfalls nicht außer Acht gelassen, denn Ziel ist es, die Entwicklung der Heldin von der frozen maid (S. 62) zur leidenschaftlichen, jungen Frau zu zeigen. 4 1Im Folgenden beziehen sich alle Seiten- oder Kapitelangaben, die in runde Klammern gesetzt wurden, auf die folgende Romanausgabe: Austen, Jane. (1816). Emma. London: Penguin Popular Classics. 2Kirkham, Margaret. 1983. Jane Austen, Feminism and Fiction. New Jersey: John Spiers, Seite 125. 3Paris, Bernard J. 1978. From the Viewpoint of Karen Horney: Creations Inside a Creation: The Case of Emma Woodhouse. Psycho cultural review 2/1978, Seite 121. 4Vgl. Brosch, Renate. 1984. Eleganz und Autonomie: Die Auffassung vom Weiblichen bei Jane Austen. Heidelberg: Carl Winter Universitätsverlag, Seite 74.

Weitere Details

Erschienen: 17.06.2005

Umfang: 21 S., 0.56 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638388306

Umbreit-Nr.: 6921686

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