Eurydike ist tot. Weiblichkeit und Tod am Beispiel der Sonette an Orpheus von Rainer Maria Rilke
Zusatztext
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1-, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Das Geschlecht der Künste, Sprache: Deutsch, Abstract: Eurydike ist tot. Und Orpheus singt (1./ I). Nein mehr noch, er klagt, klagt nach Eurydike, erschafft sie neu aus ihrem Tod heraus, erschafft sie und doch nicht sie, denn was er da ersingt, ist fast ein Mädchen (1./ II), fast. Vielmehr ist es die Vorstellung, die Idee jenes Mädchens Eurydike, die da ging hervor aus diesem einigen Glück von Sang und Leier. (1./ II) Glück? Glück, daß Eurydike tot ist? Glück, weil Eurydikes Tod den Gesang und die Leier vereinigt? Glück, weil diese Einigkeit Eurydike neu erschafft? [...] Ein Mädchen fast... Warum klagt Orpheus? Beklagt er denn wirklich den Tod der Geliebten oder klagt er um des Klageliedes willen? [...]
Weitere Details
Erschienen: 08.04.2005
Umfang: 18 S., 0.12 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783638363709
Umbreit-Nr.: 6903503
