Gesellschaft & Moral: Das richtige Mass von Autonomie und Autorität in der Erziehung
Zusatztext
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 2,0, Universität Stuttgart (Philosophie), Veranstaltung: EPG 2, Sprache: Deutsch, Abstract: Für den Menschen als soziales Wesen, als zoon politicon wie es Aristotelesformulierte, spielen Verhaltensmaßregeln eine zentrale Rolle. Eine Gemeinschaft kannnicht existieren, wenn von zu vielen ihrer Mitglieder widerstreitende Interessen verfolgtwerden, ein Zusammenleben mehrerer ist nur möglich, wenn das Verhalten des Einzelnendem Wohl aller nicht entgegenwirkt. Doch gerade ein solches Phänomen ist die steigendeGewaltbereitschaft Jugendlicher in Deutschland am Ende des 20. Jahrhunderts Gewaltvor allem gegenüber Minderheiten wie Asylanten, gepaart mit einer Gewissenlosigkeit, diejeglichem Unrechtsempfinden entbehrt. Dieses Phänomen inklusive der Wirkungslosigkeitangedrohter Sanktionen dient Detlef Horster als Aufhänger für seinen Artikel Was sindmoralische Regeln und wie lernt man sie?1, auf dem die vorliegende Hausarbeit aufbaut.Im Folgenden werde ich zunächst Horsters grundlegende Gedanken aufgreifen, dabeiaber auch eigene Überlegungen miteinbeziehen, wobei ich unter anderem das Problem derNormsetzung in der Pädagogik streifen werde. Desweitern möchte ich Alternativen zuHorsters Ansatz vorstellen und auf die damit verbundene Problematik eingehen, bevor ichletztendlich die jeweiligen Modelle gegeneinander abwägen werde.1 Detlef Horster, Was sind moralische Regeln und wie lernt man sie?. Kurt Beutler und Detlef Horster,Pädagogik& Ethik , Reclam, Stuttgart, 1996.
Weitere Details
Erschienen: 28.07.2004
Umfang: 15 S., 0.17 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783638296373
Umbreit-Nr.: 6666602
