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Lebende Bilder - die Frau als Kunstwerk

Cover von Lebende Bilder - die Frau als Kunstwerk

eBook

Wurzinger, Cornelia

GRIN VERLAG

13.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: sehr gut (1), Universität Wien (Institut für Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Irgendwann im 18. Jahrhundert wurde die Weiblichkeit neu entdeckt als dasAndere, das Gegenstück zur Männlichkeit.1Die alteuropäische Ständegesellschaft wurde durch die moderneIndustriegesellschaft abgelöst, was als Ursache für die Entstehung einer radikalenDissoziation der Geschlechter gilt.2Die Frau sollte das stabile Zentrum für eine Welt bilden, die aus den Fugen zugeraten drohte3, sie hatte die Aufgabe, als Gegenpol zur öffentlichenGeschäftigkeit eine empfindsame Gefühlsfähigkeit4 zu entwickeln.Das bedeutet, dass diese neue Form der Weiblichkeit von den Bedürfnissen derMänner geprägt war und im Prinzip auch daraus entstanden ist.Die Frau als Garant für eine bessere, eine noch heile Welt: Durch ihre neuentdeckten Tugenden die Keuschheit, die Schicklichkeit, die Empfindsamkeit,das Taktgefühl, die Verschönerungsgabe, die Anmut und die Schönheit bestanddie Aufgabe der Frau darin, all jene Werte am Leben zu erhalten, die mit derbürgerlichen Arbeit nicht vereinbar sind. In diesem neuen bürgerlichen Entwurfwird die Frau zur Gattin und Hausfrau, die das Heim des Mannes liebevollverschönert, zur Mutter, die in ihrer Fürsorge für ihre Familie und in ihrerFunktion als Erzieherin ihrer Kinder aufgeht.5Hier fallen weiters die Begriffe der Selbstverleugnung und Selbstlosigkeit, diefür die ideale Frau des 18. Jahrhunderts charakteristisch sind. Diese Attribute lassennatürlich sofort an das Fräulein von Sternheim denken, die genau auf diese Rolleangelegt ist.Die Frau wird sodenn entworfen als Trägerin eines idealen Geschlechts. Ihr wirddie echte Würde des Menschen, die bessere Moralität, die größere Güte des Herzens,die warme aufrichtige Freundschaft angedichtet.61 Bronfen, Elisabeth: Die schöne Seele, S. 3722 Schaps, Regina: Hysterie und Weiblichkeit, S. 1203 Die schöne Seele, S. 3724 Die schöne Seele, S. 3725 Die schöne Seele, S. 3726 Die schöne Seele, S,. 373

Weitere Details

Erschienen: 02.07.2004

Umfang: 21 S., 0.18 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638287562

Umbreit-Nr.: 6731956

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