Die Festkreise im Christentum
Zusatztext
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Didaktik - Theologie, Religionspädagogik, Note: 1, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Feste bedeuten mehr als nur Freizeit, eine Kultur ohne Festeist unvorstellbar, denn dann wäre der Arbeitsrhythmus daseinzige Maß aller Dinge. Die Religion ist die Spenderin der Feste.Durch Feste haben die Menschen etwas gemeinsam und ihrezyklische Wiederholung schafft feste Bezugspunkte im Leben derMenschen. Feste sind außerdem live, sie haben zwar eine alte Tradition,können aber jedes Jahre neu inszeniert werden.Das christliches Kirchenjahr beginnt am 1. Advent und endet amEwigkeitssonntag (Totensonntag). Außerdem lässt es sich grobin drei Teile einteilen, Den Weihnachtsfestkreis, denOsterfestkreis und die Trinitatiszeit. Eine Reise durchs Kirchenjahr spiegelt existentielle Prozessemenschlichen Lebens wider. Die liturgischen Farben stellen den sichtbaren Kalender desJahres dar. Sie sind in Form von farbigen Symbolen in Tüchern am Altar undKanzel (Antependien) zu finden. In der katholischen Kirche istauch die Kleidung des Priesters und das Tuch über dem Kelchbei der Eucharistiefeier in der jeweiligen Farbegekennzeichnet. WEIß kennzeichnet alle Christusfeste wie Weihnachten,Epiphanias, Ostern, Trinitatis und Himmelfahrt. Essymbolisiert den Glanz Gottes und die Herrlichkeit Christi,außerdem Reinheit, Vollkommenheit und Freude.ROT kennzeichnet Feste der Kirche wie Pfingsten (was auchgleichzeitig der Geburtstag der Kirche ist), denReformationstag, Kirchweih und die Konfirmation.Rot ist die Farbe des Feuers und des Heiligen Geistes.GRÜN ist die Farbe für die festlose Zeit, also alle Sonntagenach Trinitatis und die Vorpassionszeit. [...]
Weitere Details
Erschienen: 25.04.2004
Umfang: 21 S., 0.53 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783638271288
Umbreit-Nr.: 6854802
