Die Nahostpolitik der EG in den 1970er-Jahren
Zusatztext
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 2,0, Universität Trier (Außenpolitik und Internationale Beziehungen), Veranstaltung: Einführung in die Internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Beide Seiten haben hundert Prozent Recht, und beide Seiten haben hundert ProzentUnrecht, so Jossi Beilin, ehemaliger israelischer Justizminister. Seit Jahrzehnten ist derNahostkonflikt wie kein anderes Thema in den Medien präsent, denn seit Jahrzehnten tobt inund um Israel der Krieg. Ein Krieg, der sich in palästine nsischen Guerilla-Attentaten ebensomanifestiert, wie in handfesten militärischen Operationen der verschiedenen Staaten.Europa hat aufgrund seiner kolonialen Vergangenheit eine besondere Verantwortungim Mittleren und Nahen Osten. Durch seiner Politik wurden Ende des 19. und Anfang des 20.Jahrhunderts dortGrenzen willkürlich neu gezogen, Staaten neu formiert und ein Volk neuangesiedelt. So sind Fragen nach modernen europäischen Initiativen im Nahen Osten mehr alsgerechtfertigt.Diese Arbeit will die kollektiven europäischen Akte im Nahen Osten untersuchen, undherausfinden, ob und wie weit die Auseinandersetzung mit dem Konflikt dort derGemeinschaft in Europa größere Einigkeit beschwerte. Es soll herausgefunden werden, wiegenau sich die Haltungen der Einzelstaaten und der Gemeinschaft im Laufe eines sehr aktivenJahrzehnts der 1970er Jahre veränderten. Haben sie sich aneinander angeglichen odervoneinander wegbewegt? Was löste diese Bewegungen aus, und vor allem: Wurde die EGdadurch gestärkt oder ging sie geschwächt daraus hervor?
Weitere Details
Erschienen: 22.03.2004
Umfang: 22 S., 0.19 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783638262996
Umbreit-Nr.: 6805191
