Bearbeitung des Buches 'Grundzüge der Literaturdidaktik' von Klaus-Michael Bogdal und Hermann Korte
Zusatztext
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Note: 1,5, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Deutsch), Veranstaltung: Seminar: Einführung in die Grundlagen der Fachdidaktik, Sprache: Deutsch, Abstract: Lesen und Schreiben kommen im täglichen Gebrauch zumeist aufeinanderbezogen vor. Der Aufsatz-/ Literaturunterricht stellt eine Ausnahme dar. Vorteile der Kombination: Lesen erleichtert den beim Schreiben notwendigen Aufbau von Ordnungsstrukturen, und Schreiben ermöglicht die Verarbeitung des von Literatur provozierten Selbst- und Fremdverstehens.1 Man kann sagen, dass jede Schriftlichkeit dem Leser eine Lesefläche bietet. Aufdieser kann sich der Blick des Lesers je nach (Le se-) Erfahrung, als ein Beispiel, ganz unterschiedlich bewegen. Lesen stellt nicht immer nur eine Beschäftigung dar, die gerne gemacht wird, sondern ist auch immer mit einer Anstrengung verbunden.Das Kurzzeitgedächtnis kann höchstens 7 neue Informationen gleichzeitig verinnerlichen, was folglich dazu führt, dass angeglichen und reduziert werden muss, dass also aus mehrdeutig zu verstehenden Aussagen Eindeutige geformt werden müssen. Dieser Ablauf wird durch kognitive Strukturen, die Weltwissen repräsentieren, erleichtert. Man kann sagen, dass der Text eine Präsuppositionsmaschine ist, denn das, was einem Satz einer Aussage zugrunde liegt, zwar nicht unmittelbar ausgesprochen wird, aber meist gefolgert werden kann, entspricht dem vom Leser individuell aufgebrachten Mehrwert. 1 Klaus-Michael Bogdal, Hermann Korte: Grundzüge der Literaturdidaktik, Deutscher Taschenbuch VerlagGmbH& Co. KG, München 2002; S. 104
Weitere Details
Erschienen: 16.01.2004
Umfang: 22 S., 0.33 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783638245784
Umbreit-Nr.: 6482789
