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Kognitive Prozesse bei der Textproduktion

Cover von Kognitive Prozesse bei der Textproduktion

eBook

Rennen, Ellen

GRIN VERLAG

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Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Proseminar II: Schrift und Schreiben - Vom Alphabet zum Computer, Sprache: Deutsch, Abstract: [...]Mitte der 70er Jahre wurde in den USA bei einem Drittel derBevölkerung eine mangelhafte Schreibkompetenz festgestellt. Umdem drohenden Analphabetismus entgegenwirken zu können, solltedie Forschung Untersuchungen zur Verbesserung derSchreibdidaktik anstellen. Allerdings stellte man dabei fest,daß dieses Vorhaben nur mit einem besseren Wissen über deneigentlichen Schreibprozeß gelingen konnte. Also konzentriertensich die Wissenschaftler fortan auf die einzelnen Prozesse, diebeim Verfassen eines Textes eine Rolle spielen. Im Laufe derZeit entstanden zahlreiche Modelle, die denTextproduktionsprozeß übersichtlich darstellen sollten. Dabeifanden die motorischen Prozesse weniger Beachtung als diekognitiven, da diese eine größere Bedeutung für denSchreibprozeß haben. Die einzelnen Modelle besitzenverschiedene Schwerpunkte, da die Textproduktionsforschung vonunterschiedlichen Disziplinen untersucht wird. Besonderserfolgreich auf diesem Gebiet ist die Psychologie. Doch auchdie Sozial- und Erziehungswissenschaften sowie die Linguistiktragen wichtige Erkenntnisse zur Textproduktionsforschung bei.Es ist also notwendig, dieses Gebiet interdisziplinär zuuntersuchen.In dieser Arbeit werde ich zunächst auf die einzelnenFunktionen der Textproduktion eingehen (Kapitel 2). Gerade inder heutigen Zeit gewinnt das Schreiben immer mehr an Bedeutungund ist auch durch die neuen Medien, wie Computer und Internet,nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Anschließend werdeich drei bedeutende Modelle vorstellen. Die amerikanischenPsychologen John Hayes und Linda Flower entwickelten 1980, alsozu Beginn der Textproduktionsforschung, ein Modell für denTextproduktionsprozeß, das vielen nachfolgenden Wissenschaftlern als Vorlage oder Richtlinie diente (Kapitel3). Im deutschen Sprachraum ist das Schema eines reflexivenSchreibprozesses von Sylvie Molitor-Lübbert eines derbekanntesten. Dieses Modell werde ich in Kapitel 4 vorstellen.Dabei spielt auch das epistemische Schreiben eine wichtigeRolle. Der Wissenschaftler Carl Bereiter stellte die Bedeutungdes epistemischen Schreibens in seinem Modell von 1980 dar.Diese spezielle Funktion des Schreibens werde ich in Kapitel 5genauer untersuchen. In der anschließenden Zusammenfassungwerde ich die Entwicklung der Textproduktionsforschungdiskutieren und einen Ausblick auf noch offene Fragen geben.

Weitere Details

Erschienen: 28.10.2003

Umfang: 23 S., 0.48 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638227155

Umbreit-Nr.: 6742129

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