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Autorenvergleich. Walser, Achternbusch, Schneider

Cover von Autorenvergleich. Walser, Achternbusch, Schneider

eBook

Seibel, Daniel

GRIN VERLAG

15.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: sehr gut, Universität Siegen (Germanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Robert Walser, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich vergleiche, indem ich zwei oder mehr Elemente in Beziehung zueinander setzeund aneinander messe. Hierfür sind unterschiedliche Ausgangssituationen denkbar:Entweder ich unterziehe die willkürlich ausgewählten Elemente2 A und B einemVergleich, oder ich wähle ausgehend von einer Idee bewusst geeignete Elemente3 aus,um gleiche Phänomene zu erkennen und zu weiteren Erkenntnissen zu gelangen. Der Gegenstand der Literaturwissenschaft wird, vereinfacht gesagt, qualitativdefiniert. Qualitativ wenn etwa Vollkommenheit und Polysemie zum Kriteriumwerden oder wenn Orte und Formen4 scheinbar per se über höhere Wertigkeitenverfügen. Autoren, deren Werke außerhalb der Demarkationslinie des Kanons liegen,unterliegen der Gefahr, zu Oberflächenphänomenen reduziert zu werden, die Parameterdes Diskurses drohen bedeutende Randerscheinungen zu trivialen Marginalien zudegradieren. Philologischer Starrsinn und hermeneutische Einfalt erhöhen denliterarischen Rahmen zur unüberwindbaren Barriere - Außergewöhnliches wird dann fürgewöhnlich ausgegrenzt. Nicht besser ist jedoch hingegen der enervierendeStandesdünkel der Subkultur, der Kritik mit Intoleranz verwechselt, in demAnhängerschaft Selbstaufgabe heißt. Neugier, größtmögliche Unvoreingenommenheit, Werkkenntnis und die Bereitschaft,spielerisch mit Texten umzugehen, können neue Wege erschließen, auf denen vonüberraschenden Begegnungen bis zur Wiederentdeckung von Altbekanntem vielesmöglich ist. Die Arbeitsweise kann sich von philologischer Kleinstarbeit zurumfassenden Diskursanalyse weiten der Reiz sollte im Perspektivenwechsel liegen,der Anspruch ist, statt in Suche nach letztmöglicher Wahrheit, in der Freiheit des Widerspruchs, die Herausforderung im Querdenken zu sehen. [...]1 Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens, in: Rilke, Rainer Maria: Der ausgewählten Gedichte ersterTeil. Wiesbaden: Insel Verlag 1951. S.74.2 In diesem Fall Autoren bzw. Künstler (die Bezeichnungen werden im folgenden, synonymgebraucht.)3 Die quasi nach einem Vorvergleich für den Vergleich in Erwägung gezogen wurden.4 Z.B. Buch und Roman im Gegensatz zu Feuilleton und Fragment.

Weitere Details

Erschienen: 15.10.2003

Umfang: 28 S., 0.34 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638223928

Umbreit-Nr.: 4674558

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