Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Definition und Aneignung der Berufsrolle und Sozialisation von Journalisten und Journalistinnen, insbesondere durch Anpassung an die Hausordnung

Cover von Definition und Aneignung der Berufsrolle und Sozialisation von Journalisten und Journalistinnen, insbesondere durch Anpassung an die Hausordnung

eBook

Mühlfeld, Emily

GRIN VERLAG

15.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Schwerpunkt Journalistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Journalistische Sozialisation und redaktionelle Organisation, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Journalist [...] gehört zu einer Art von Pariakaste, die in der Gesellschaft stets nach ihrenethisch tiefstehenden Repräsentanten sozial eingeschätzt wird. Die seltsamsten Vorstellungenüber die Journalisten und ihre Arbeit sind daher landläufig. Daß eine wirklich gute journalistischeLeistung mindestens soviel Geist beansprucht wie irgendeine Gelehrtenleistung [...] istnicht jedermann gegenwärtig.1Der Beruf Journalist gehört zu den wenigen Professionen, die keine bestimmte Ausbildungvoraussetzen. Der Zugang zum Beruf ist offen, dies leitet sich direkt aus Artikel 5GG, dem Recht der freien Meinungsäußerung, ab. Es wurde versucht, Berufsbilder zuformulieren, so etwa vom Deutschen Journalistenverband (DJV). Danach sind Journalistendiejenigen, die eigenschöpferisch produktiv und dispositiv tätig sind.2 Außerdemzeichnen Tätigkeiten wie Sammeln, Prüfen, Auswählen und Berichten den Beruf aus,also solche, durch die unmittelbar journalistische Produkte hergestellt werden. Dennochgibt es verschiedene Bilder von Journalisten, je nachdem, wie sie sich selbst definierenoder aus welcher Sicht sie beurteilt werden. Je nach den Erfahrungen, die zum Beispieldas Publikum, Politiker oder andere Gruppen mit Journalisten gemacht haben, gewinnensie verschiedene Eindrücke. So entstehen auch die seltsamsten Vorstellungen über dieProfession, wie Weber sich ausdrückt. Politiker haben gelernt, die Medien strategisch fürihre Politik zu nutzen, Stars stehen in einem Spannungsfeld zwischen Presse, die ihreBerühmtheit vergrößern kann, und der Regenbogenpresse, die in die tiefsten Sphärenihres Privatlebens einzudringen versucht. Der einzelne Bürger kennt verschiedene Bildervon Journalisten, wobei hier sowohl nach Alter, Schulbildung und Region unterschiedenwerden kann. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass die jeweilige Beurteilungauch von der persönlichen Beziehung zum betrachteten Berufsstand abhängt.Diese Arbeit soll sich in einem ersten Schritt der Definition der Berufsrolle aus verschiedenenRichtungen annähern. Ich möchte zeigen, wie Journalisten von außen gesehenwerden und wie sie sich selbst sehen. Außerdem werde ich darauf eingehen, inwieferndie einzelnen Beurteilungen aus wissenschaftlicher Sicht haltbar sind. [...]1 Weber, Max: Politik als Beruf. Berlin: Duncker& Humblot 1993. S. 33f.2 o. Verf.: DJV-Berufsbild Journalist. In: journalist 1996, Ausgabe 5. S. 62 - 64.

Weitere Details

Erschienen: 09.10.2003

Umfang: 23 S., 0.34 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638222419

Umbreit-Nr.: 4217118

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.