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MännerInnen in der Sozialarbeit. Die Genderfrage und Androgynität

Cover von MännerInnen in der Sozialarbeit. Die Genderfrage und Androgynität

eBook

Krause, Joerg

GRIN VERLAG

29.99

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 3,0, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (Fachbereich Sozialwesen), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Titel MännerInnen in der Sozialarbeit war und ist bewußt provokantgewählt, da er in meinen Augen gut die derzeitige Lage derGleichberechtigung von Mann und Frau beschreibt - im Allgemeinen wieauch in der Sozialarbeit. Formal aufgesetzt und maximal an der Oberflächewirkend hat eine Gleichberechtigung Einzug gehalten, die suggeriert, dieLösung aller persönlichen, ökologischen, strukturellen und materiellenKonflikte sei die Androgynität. Ungeschlechtlichkeit als Patentrezept zurLösung der Geschlechterfrage, jedoch in der Wirklichkeit kaum relevant.Nach wie vor bestehen die Ungerechtigkeiten und Ungleichgewichte selbstin den sozialpädagogischen Bereichen. Androgyn zu sein bedeutet nebenden psychologischen Folgen (der Ablegung aller gelernten Verhaltens- undSozialisationsmuster) eben nicht nur die schlechten Seiten abzulegen,sondern alle Seiten seines Geschlechtes zu negieren. Eine ArtUniformierung, kein Individualismus mehr, denn auf die Spitze getriebenheißt das auch keine geschlechtsspezifische Kleidung mehr, keineUnterschiede, denn jeder Unterschied kann die Gleichmacherei schonwieder gefährden.Mannsein in einem Frauenberuf war nicht nur eine rein hypothetische Fragefür mich, sondern ist ein Thema, welches gerade von der Wissenschaftentdeckt wird, aber auch konkret meine Person betrifft.Die geplante Studie zu diesem Thema, welche sich mit der Datenerhebungbei männlichen Studenten in Mittel- und Ostdeutschland beschäftigen sollte,mußte ich leider abbrechen, da für eine valide Gesamtaussage zu wenigDatenmaterial vorlag. Die gewonnen Ergebnisse werden jedoch auch indiese Betrachtung mit einbezogen.Zurückblickend betrachtet kann ich sagen, daß die VermischungWissenschaft und Persönlichkeit von Vor- und Nachteil war. Auf der einenSeite ein Vorteil, weil Annahmen, Vorstellungen und Zusammenhänge ander eigenen Person überprüft und leichter nachvollzogen werden konnten,was gleichzeitig auch zum Nachteil wurde. Denn das intensiveAuseinandersetzen mit der Problematik Mannsein stellte auch meine eigene Person in Frage, da ich eigene Vorstellungen und Meinungen in Fragestellen mußte, was bezüglich der wissenschaftlichen Auseinandersetzungmit diesem Thema nicht immer hilfreich gewesen ist.

Weitere Details

Erschienen: 07.08.2003

Umfang: 69 S., 1.38 MB

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783638211918

Umbreit-Nr.: 4550458

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