Das Legitimationsproblem humanitärer Interventionen
eBook - Friedensethische und politisch-rechtliche Überlegungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr am Beispiel des Kosovo-Konfliktes
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Zusatztext
Das politisch-rechtliche Konstrukt der humanitären Interventionen, als militärischer Einsatz zum Schutz fundamentaler Menschenrechte, ist spätestens seit dem Kosovo-Konflikt in das Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit gerückt. Besonders für Deutschland handelte es sich bei der Beteiligung an den Luftschlägen im ehemaligen Jugoslawien um den vorläufigen Abschluss eines Umorientierungsprozesses in der Sicherheits- und Außenpolitik, der seinen Ausgangspunkt in der politischen Wende 1990 hatte. Die humanitären Interventionen ließen durch ihre Zielsetzung, nämlich dem Schutz fundamentaler Menschenrechte, eine einfache Schwarz-Weiß-Betrachtung der Legitimationsproblematik nicht zu, so dass viele Bürger ihr Verhältnis von Krieg und Frieden neu bestimmen mußten. Die Arbeit beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Legitimationsebenen militärischer Gewalt und beleuchtet den Zusammenhang friedensethischer, politischer und rechtlicher Überlegungen am Beispiel des Kosovokonfliktes. In acht Kapiteln wird in interdisziplinärer Arbeitsweise versucht, Zusammenhänge und Überschneidungen der verschiedenen Sichtweisen zu verdeutlichen, um die Frage der Arbeit zu beantworten: Kann Krieg in einer friedensgeleiteten Analyse unter bestimmten Gesichtspunkten legitimiert sein und wie hängen die moralische, rechtliche und politische Reflexionsebene dabei zusammen.
Weitere Details
Erschienen: 06.02.2008
Umfang: 152 S., 2.10 MB
Sprache: Deutsch
ISBN/EAN: 9783638003629
Umbreit-Nr.: 6698384
