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Die Bibelübersetzung von Buber-Rosenzweig

Cover von Die Bibelübersetzung von Buber-Rosenzweig

Geschichte eines Projekts - Die Dokumentation einer bahnbrechenden deutsch-jüdischen Debatte

Christoph Kasten/Ansgar Martins/Inka Sauter

Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag

38.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Lieferbar

Zusatztext

Im Jahr 1926 versetzte eine Bibelübersetzung die deutsch-jüdischen und besonders die Frankfurter Intellektuellen in Aufruhr: Martin Buber arbeitete seit Mai 1925 gemeinsam mit Franz Rosenzweig daran, den Tanach zu übertragen. Ihr Unterfangen bezeichneten sie als Verdeutschung der Schrift. Ende Dezember erschien als erster Band Das Buch Im Anfang. Öffentliches Echo und persönliche Rückmeldungen ließen nicht lange auf sich warten: Erste Rezensionen kritisierten die Sprache der Übersetzung, vor allem aber schlug die äußerst polemische Besprechung von Siegfried Kracauer hohe Wellen, die Ende April 1926 in der Frankfurter Zeitung erschien. Es gab freilich auch Zuspruch, Lob und Verteidigung. Margarete Susman setzte sich immer wieder für die Bedeutung der neuen Schriftübertragung ein. Direkt oder indirekt beteiligten sich auch Ernst Simon, Walter Benjamin, Gershom Scholem, Leo Löwenthal und viele andere an der Diskussion. Es entfaltete sich eine deutsch-jüdische Debatte, in der die großen Fragen der Moderne - von Tradition, Politik und Zugehörigkeit - verhandelt wurden.Diese Edition versammelt zum ersten Mal die zentralen Quellen einer historischen Kontroverse, deren Strahlkraft weit über das Jahr 1926 und den Ort Frankfurt hinausreichte.

Autorenportrait

Informationen zu Christoph Kasten auf suhrkamp.de

Weitere Details

Erschienen: 27.10.2025

Umfang: 476 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 3.8 x 21 x 13.5 cm

ISBN/EAN: 9783633543410

Umbreit-Nr.: 6130854

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