Inoffizielle Eigennamen - Onomastische Studien
Sprache - System und Tätigkeit 76
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Zusatztext
Anders als offizielle Namen sind inoffizielle nicht amtlich registriert. Sie entstehen vorwiegend in der mündlichen Gruppenkommunikation. Dank der nahezu unbeschränkten Möglichkeiten, sie zu bilden, übernehmen sie die Hauptfunktion, die gruppenspezifische Wahrnehmung und Wertung des Namenträgers zu kodieren. Inoffizielle Namen sind eine besondere Schicht aller Namenklassen. Onomastische Studien außerhalb des anthroponymischen und zoonymischen Bereichs liegen bislang allerdings kaum vor. Der Sammelband soll diese Forschungslücke reduzieren: Gegenstände der enthaltenen Studien sind neben Nicknames und Hundenamen inoffizielle Namen von Städten, Stadtteilen, Straßen und Gebäuden, von Parteien, Schulen, Sportmannschaften, Ultrafangruppen, Autos, Segelbooten und Haushalts-/Gartengeräten. Im Fokus der Einzelbeiträge steht die Analyse des namenbildenden Sprachmaterials, der Namenstrukturen und der Benennungsmotive bzw. Beweggründe der Namenwahl.
Autorenportrait
Petra Ewald war am Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft am Institut für Germanistik der Universität Rostock tätig. Im Fokus ihrer Forschung stehen die Bereiche Schriftlinguistik, Geschichte der deutschen Orthographie und ihrer Reform, lexikalische Semantik (Metaphorik) und Onomastik. Inge Pohl lehrte Germanistische Linguistik an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Semantik von Wort, Satz und Text, Textlinguistik/Stilistik, Onomastik und Kognitive Linguistik.
Weitere Details
Erschienen: 25.11.2024
Umfang: 444 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.9 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631901588
Umbreit-Nr.: 5972747
