Zwischen Barock und Ultramontanismus
Transformationen des bayerischen Katholizismus, Beiträge zur Kirchen- und Kulturgeschichte 38
Klaus Unterburger/Johann Kirchinger
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Zusatztext
Die katholische Selbst- und Fremdwahrnehmung im 19. Jahrhundert gehen von einem monolithischen, eindeutig gegen die Moderne positionierten ultramontanen Katholizismus aus. Tatsächlich sind dessen konkrete Erscheinungsformen in theologischer, sozialer und künstlerischer Hinsicht vielgestaltig und im Verhältnis zur Moderne widersprüchlich. Der ultramontane Katholizismus war moderner als es ihm selbst und seinen kulturkämpferischen Gegnern bewusst war. Um dies zu verstehen, ist die synchrone durch eine diachrone Analyse der Transformationen des Katholischen zwischen Vormoderne und Moderne zu ergänzen. Die Aufsätze dieses Bandes verfolgen diesen Ansatz am bayerischen Beispiel in kirchen-, theologie-, sozial- und kunstgeschichtlicher Hinsicht.
Autorenportrait
Johann Kirchinger ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte der Universität Regensburg. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Religions-, Agrar- und Bürokratiegeschichte. Klaus Unterburger ist Inhaber des Lehrstuhls für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Universität Regensburg. Er hat zahlreiche Publikationen zur Kirchen- und Theologiegeschichte des Mittelalters und der Neuzeit verfasst.
Weitere Details
Erschienen: 10.06.2022
Umfang: 374 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.5 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631849910
Umbreit-Nr.: 6964401
