Transparenz in der internationalen Sportschiedsgerichtsbarkeit
Zur Öffentlichkeit von Verfahren und Entscheidungen des Court of Arbitration for Sport, Europäische Hochschulschriften Recht 6221
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Zusatztext
Die Publikation stellt mit Vergleichen zur Handels- und Investitionsschiedsgerichtsbarkeit bezüglich dem Court of Arbitration for Sport (CAS) ein Gegenmodell zur klassischen Schiedsgerichtsbarkeit auf. Da der CAS eine gerichtsähnliche Institution ist, stellen die staatlichen Gerichte und deren Vorschriften zur Öffentlichkeit einen tauglichen Vergleichsmaßstab dar. Die Autorin erörtert, dass diese rechtlichen Wertungen jedoch allenfalls über den 'Umweg' des ordre public durchgesetzt werden können. Sie zeigt darüber hinaus auf, dass die Veröffentlichung der Schiedssprüche durch den CAS, vergleichbar mit einem Revisionsgericht, für eine stringente und effektive Rechtsfortentwicklung des Sportrechts erforderlich ist. Abschließend werden diese Forderungen für weitere Reformen des CAS-Code anhand konkreter Regelungsvorschläge in englischer Fassung begreiflich gemacht.
Autorenportrait
Marie-Christin R. D. Bareuther studierte Rechtswissenschaften an der Universität Passau. Die Anfänge der Dissertation erfolgten während ihres LL.M.-Studiums an der Bond University in Australien. Anschließend war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer Boutique Kanzlei mit dem Schwerpunkt der Schiedsgerichtsbarkeit in Hamburg tätig. In dieser Zeit erfolgte auch die Promotion als Gastwissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, die sie während ihres Referendariats am OLG Hamburg beendete.
Weitere Details
Erschienen: 14.12.2020
Umfang: 390 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.2 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631841785
Umbreit-Nr.: 5639073
