Kinder mit Behinderungen in der Volksschule des 19. und frühen 20. Jahrhunderts
Historische Modelle der Integration und ihre zeitgenössische Diskussion, Studien zur Bildungsreform - Neue Folge 1
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Zusatztext
Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen in der Regelschule erscheint in den aktuellen Diskussionen um die Inklusion vielfach als etwas gänzlich Neues. Befürworter wie Skeptiker nehmen den von der UN-Behindertenrechtskonvention angestoßenen Bruch mit der überkommenen Organisationsform von getrennten Regel- und Förderschulen je nach Standort als Ausweis einer besonders fortschrittlichen oder fragwürdigen Neuausrichtung des Schulsystems wahr. Dass es bereits im 19. und frühen 20. Jahrhundert Versuche gab, Kinder mit besonderen Förderbedürfnissen in die allgemeine Volksschule zu integrieren, ist dagegen fast unbekannt. Die vorliegende Studie stellt ausgewählte historische Konzepte des Gemeinsamen Lernens in ihrem historischen Entstehungszusammenhang dar und zeichnet die außerordentlich kontroversen zeitgenössischen Debatten nach, die um diese Ansätze geführt wurden. Darüber hinaus fragt sie nach den Ursachen ihres Scheiterns.
Autorenportrait
Ulrich Schwerdt lehrt an der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik in Detmold. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Historischen Bildungsforschung zur klassischen Reformpädagogik, Inklusiven Pädagogik und Didaktik des Unterrichtsfaches Pädagogik.
Weitere Details
Erschienen: 18.10.2019
Umfang: 290 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.1 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631796481
Umbreit-Nr.: 7396497
