Ernst Cassirer und die Literatur
Berliner Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte 21
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Zusatztext
Parallel zur 'Philosophie der symbolischen Formen' publizierte Cassirer in den 20er Jahren mehrere Aufsätze zur Kunst, die klarer noch als in den philosophischen Darstellungen die Rolle der Literatur als Vermittlerin zwischen der Naturerkenntnis und dem Sittlichen thematisieren. Die Autorin untersucht, wie Cassirers Blick auf die Kultur dabei vor allem von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften geprägt ist. Sie zeigt, wie Cassirer in den Jahren des Exils den Dialog mit Aby Warburg fortsetzte, mit dessen Kulturwissenschaftlicher Bibliothek er bis zu deren Übersiedlung nach London eng zusammengearbeitet hat. Dort entwickelte er in erneuter Lektüre Goethes, Schillers, Corneilles und Thomas Manns eine Kulturwissenschaft, in der Natur- und Geisteswissenschaften einander nicht gegenüberstehen, sondern sich ergänzen.
Autorenportrait
Dorothee Gelhard ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg und Herausgeberin der Reihe 'Pegisha - Begegnung. Jüdische Studien'. Sie forscht über Ernst Cassirer und Aby Warburg, Europäisch-Jüdische Literaturen und Tanzwissenschaft.
Weitere Details
Erschienen: 30.03.2018
Umfang: 328 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.3 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631741276
Umbreit-Nr.: 7441435
