Der Schutz vor den Wirkungen des Fluglärms auf den Menschen nach der Novellierung des FluLärmG
Zugleich ein Beitrag zum Problem der Transformation außerrechtlicher Erkenntnisse in das Recht, Europäische Hochschulschriften Recht 5921
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Zusatztext
Der Autor untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen des Schutzes der Bürger in Deutschland vor den Wirkungen des Fluglärms. Ausgangspunkt ist dabei die Frage, wie die Fachwissenschaften das Phänomen 'Schall' und seine Wirkungen auf den Menschen erfassen. Auf verfassungsrechtlicher Ebene wird auf Basis dieser Erkenntnisse eine nachvollziehbare Zuordnung der verschiedenen Geräuschwirkungen zu Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG und zu Art. 2. Abs. 1 GG möglich. Die Untersuchung stellt den von der Rechtsprechung geprägten abgestuften Fluglärmschutz dar, wie er bis zur Novellierung galt. Darauf folgt eine intensive Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des neuen Fluglärmschutzgesetzes auf dieses abgestufte Schutzsystem, insbesondere seinen Grenzwerten, seinen Durchführungsverordnungen und seiner Bedeutung sowohl für die planerische Abwägung auf Ebene der Flughafenplanung als auch auf Ebene der Flugroutenfestsetzung.
Autorenportrait
Martin Wilke studierte Rechtswissenschaften in Frankfurt/Main. Nach seinem Studium befasste er sich als Anwalt mit den Verfahren einiger betroffener Gemeinden gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens. Er arbeitete dann als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Goethe-Universität Frankfurt und promovierte am Fachbereich für Öffentliches Recht.
Weitere Details
Erschienen: 16.05.2017
Umfang: 508 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.8 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631716489
Umbreit-Nr.: 7396757
