Der Umgang mit Geschichte im historischen Roman der Gegenwart
Am Beispiel von Uwe Timms 'Halbschatten', Daniel Kehlmanns 'Vermessung der Welt' und Christian Krachts 'Imperium', Moderne und Gegenwart 21
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Zusatztext
Ausgehend vom anhaltenden Vorwurf, der historische Roman betreibe Geschichtsklitterei, kann dieses Buch zeigen, dass das Genre in der Gegenwart sogar in seinen postmodernen Ausprägungen produktiv mit Geschichte verfährt. Zu diesem Zweck interpretiert der Autor nicht nur drei ausgewählte Werke, sondern erschließt sie im genauen Abgleich mit ihren Quellen und erörtert, dass historische Romane Geschichte nicht nur zu Unterhaltungszwecken nutzen. Vielmehr erfolgt eine sinnstiftende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Material; in Veränderungen und Verfremdungen lässt sich eine klare, nicht minder korrekte Aussageabsicht erkennen, die lediglich auf eine unmittelbare Reproduktion von Quellen verzichtet.
Autorenportrait
Max Doll studierte an der Universität Osnabrück Germanistik, Geschichte und Informatik für das Lehramt an Gymnasien. Im Anschluss promovierte er dort am Institut für Germanistik.
Weitere Details
Erschienen: 18.07.2017
Umfang: 582 S., 3 farbige Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.6 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631716090
Umbreit-Nr.: 7503504
