Säkularisierung - ein weltgeschichtlicher Prozess in Hamburg
Staat und Kirchen von Napoleon bis zum Reformationsjubiläum (2017), Hamburg, Europa und die Welt 4
Isa Lübbers/Joachim Stüben/Martin Rössler
€70.50
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken
Zusatztext
Prozesse der Sakralisierung ('Verheiligung') und der Säkularisierung ('Verweltlichung') finden in jeder Gesellschaft statt: Religiosität, in welcher Form, bezogen worauf auch immer, entsteht und nimmt zu, oder aber geht wieder zurück. Meist wird der Staat(sapparat) unter diesem Aspekt untersucht: Wie steht er zu den Religionsgemeinschaften in seinem Herrschaftsbereich? In Hamburg galt seit der Reformation bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ein 'lutherisches Monopol' - kurz unterbrochen durch die Herrschaft Napoleons (1811-1813/14). Seither ist die förmliche Einheit von Staat und lutherischer Kirche aufgehoben, weltanschaulicher Pluralismus greift um sich; doch ist der Staat nicht laizistisch, schließt mit ausgewählten Religionsgemeinschaften Verträge, auch etwa mit Muslimen.
Autorenportrait
Isa Lübbers, Martin Rößler und Joachim Stüben sind Theologen und in Hamburg auf unterschiedliche Weise für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland tätig.
Weitere Details
Erschienen: 15.11.2017
Umfang: 310 S., 1 farbige Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.3 x 23.6 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783631675472
Umbreit-Nr.: 1815882
