Wissenstransformationen in fiktionalen Erzähltexten
Literarische Begegnungen mit jüdischer Erinnerungskultur im Werk von Jorge Luis Borges, Mario Vargas Llosa und Moacyr Scliar, Hispano-Americana 52
€106.50
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken
Zusatztext
Wissenstransformationen in fiktionalen Erzähltexten am Beispiel von Jorge Luis Borges, Mario Vargas Llosa und Moacyr Scliar belegen ein für die Literatur maßgebliches Verständnis dynamischer Allelopoiese, in welchem historisches und kulturelles Wissen nicht als feststehendes Archiv, sondern als Prozess behandelt wird. Nicht abwechselnde, sondern nebeneinander stehende Aussagen und Aggregatzustände der Schrift leiten zu einem Mehrfachsinn der Textstruktur über. Eine daraus resultierende mehrdimensionale Rezeption stellt Transformationsforschung und jüdische Erinnerungskultur in einen gemeinsamen Deutungshorizont. Die jüdische Tradition kultiviert ausgehend von ihrem Verständnis einer mündlichen und einer schriftlichen Thora Paradigmen, die literarischen Transformationsprozessen zuträglich sind.
Autorenportrait
Corinna Deppner studierte Hispanistik und Germanistik an der Universität Hamburg. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und arbeitete als Lehrbeauftragte des Romanistischen Instituts der Universität Hamburg sowie als freie Mitarbeiterin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden.
Weitere Details
Erschienen: 22.07.2016
Umfang: 484 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.1 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631674031
Umbreit-Nr.: 8014441
