Die paradoxe Rolle der Demokratie beim Übergang zum neoliberalen Kapitalismus in Südkorea
Von der Kritik zur Rechtfertigung, Arbeit, Bildung und Gesellschaft / Labour, Education and Society 36
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Zusatztext
Der Autor geht der Frage nach, warum und wie die Demokratie in Südkorea zum Übergang zum - später auch demokratieschädlichen - neoliberalen Kapitalismus beitrug. Zur Beantwortung macht er auf den undemokratischen Charakter des südkoreanischen vor-neoliberalen Kapitalismus aufmerksam. In Anlehnung an Luc Boltanski und Ève Chiapello zeigt die Untersuchung auf, dass dieser Charakter zur engen Verwobenheit der Demokratiekritik mit der Demokratieforderung in den 80er-Jahren und danach zur Rechtfertigung des neoliberalen Kapitalismus durch die Demokratie führte. Methodisch liegt der Arbeit dazu die Critical Discourse Analysis zugrunde.
Autorenportrait
Juho Kim studierte Soziologie und Politikwissenschaft an der Korea University in Seoul sowie Soziologie an der Philipps-Universität Marburg. Er wurde am Fachbereich Sozialwissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität promoviert.
Weitere Details
Erschienen: 13.06.2016
Umfang: 356 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631671849
Umbreit-Nr.: 8907309
