Der apokalyptische Kaiser
Die Wahrnehmung Domitians in der apokalyptischen Literatur des Frühjudentums und Urchristentums
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Zusatztext
Robert Mucha widmet sich der Person des Kaisers Domitian, die neuerdings wieder im Fokus des Forschungsinteresses steht: Nach Aufgabe der These einer domitianischen Christenverfolgung wurden einige urchristliche Texte wesentlich später datiert. Bei Analyse des apokalyptischen Schrifttums stellen sich Spätdatierungen aber als unplausibel heraus. Diese Texte ermöglichen aus der Sicht einer gesellschaftlichen Minderheit einen zusätzlichen Blick auf den Prinzipat Domitians. Vor allem die motivische Verbindung zwischen Domitian und Nero prägte das Bild vom letzten Flavier - bis in unsere Zeit. Aktuelle Fragen der Forschung, etwa nach der Datierung der Johannesapokalypse, oder warum Domitian als Christenverfolger erinnert wurde, obwohl er nie Christen verfolgen ließ, können durch diese zusätzliche Sichtweise erklärt werden.
Autorenportrait
Robert Mucha studierte Katholische Theologie in Paderborn, Jerusalem und München. Er promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fach Exegese des Neuen Testaments.
Weitere Details
Erschienen: 17.04.2015
Umfang: 504 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.8 x 21 x 14.8 cm
ISBN/EAN: 9783631664391
Umbreit-Nr.: 8906701
