Poetik des Hasses in der österreichischen Literatur
Studien zu ausgewählten Texten, Kultur - Literatur - Medien 2
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Zusatztext
Hass ist ein theoretisch-psychologisch und kulturwissenschaftlich relevantes Thema, das auch im Medium Literatur zum Ausdruck kommt. Die Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, diverse Manifestationen des Hasses am Beispiel ausgewählter Werke zu untersuchen. Die Analysen haben ergeben, dass Hass nach wie vor eine beträchtliche soziale und kulturelle Energie darstellt, die in Kunst und Literatur zweckmäßig eingesetzt wird, um außerliterarische Ziele zu erreichen. Unter den mitteleuropäischen Literaturen liefert besonders die österreichische Literatur einschlägige Beispiele für eine tiefgründige Behandlung des Hassmotivs, was zur Annahme führt, dass dieses Motiv zu den grundlegenden Komplexen des österreichischen Kulturcodes gehört.
Autorenportrait
Marta Wimmer ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Österreichische Literatur und Kultur an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznan (Polen). Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Manifestationen des Hasses, österreichische Literatur nach 1945 sowie die deutschsprachige Literatur des 21. Jahrhunderts.
Weitere Details
Erschienen: 20.08.2014
Umfang: 278 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2 x 21.6 x 15.3 cm
ISBN/EAN: 9783631650356
Umbreit-Nr.: 8013404
