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Die osmanischen Medresen

Cover von Die osmanischen Medresen

Das Bildungswesen und seine historischen Wurzeln im Osmanischen Reich von 1331-1600, Leipziger Beiträge zur Orientforschung 17

Hans-Georg Ebert

Peter Lang

54.90

(inklusive MwSt.)

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Zusatztext

Das Buch beleuchtet die osmanischen Medresen sowie Entstehung, Zweck und Verbreitung dieser Institution im islamischen Kulturkreis ab 622 n. Chr. bis zu ihrem Niedergang. Die Medrese - ein Raum für die religiöse Ausbildung - wurde zunächst von den Seldschuken übernommen, die ab 1071 Teile Anatoliens beherrschten und bis zur Etablierung des osmanischen Fürstentums im Jahre 1299 etliche Medresen errichteten. Die Osmanen erweiterten den Bildungsplan der Medresen, indem sie weitere Ausbildungsfächer und Bildungsstufen einführten. In der osmanischen Herrschaft (ca. 1451-1600) boten die Medresen den Studenten zusätzlich zu den theologischen Fächern auch naturwissenschaftliche, scholastische und medizinische Bildungsmöglichkeiten. Gebietsverluste der Osmanen, wirtschaftliche Schwierigkeiten und dadurch bedingte soziale Veränderungen beschleunigten sodann den Zerfall der osmanischen Medresen.

Weitere Details

Erschienen: 27.07.2005

Umfang: 132 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.8 x 21 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783631539934

Umbreit-Nr.: 7087131

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